Das DRK beeindruckt Kommunalpolitiker als Mensabetreiber im Klettgau-Gymnasium Tiengen

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Kommunalpolitiker aus Waldshut-Tiengen und Lauchringen informieren sich über den Mensabetrieb im Klettgau-Gymnasium Tiengen. Seit der Eröffnung 2013 betreibt das DRK die Einrichtung und freut sich über großen Zuspruch.

„Erfolgsgeschichte Mensa“, so fasste Waldshut-Tiengens Bürgermeister Martin Gruner das Thema des Abends zusammen: SPD-Kommunalpolitiker aus Waldshut-Tiengen und Lauchringen besuchten die Mensa des Klettgau-Gymnasiums Tiengen (KGT), um sich an Ort und Stelle darüber zu informieren, wie es um die Schülerverpflegung bestellt ist. Auskunft gaben neben Bürgermeister Martin Gruner auch Michael Guldi und Ann-Marie Horstmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Waldshut, der die KGT-Mensa betreibt.

Ann-Marie Horstmann leitet die KGT-Mensa während Michael Guldi als Leiter aller sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Waldshut die übergeordnete Instanz ist. Bürgermeister Gruner erklärte, man sei „unglaublich froh, das DRK als Betreiber der KGT-Mensa zu haben“. Die Wahl fiel bei der Planung der 2013 fertiggestellten KGT-Mensa auf den DRK-Kreisverband Waldshut, weil dieser sich bereits als Betreiber der Mensa an der Hans-Thoma-Schule in Tiengen bewährt hatte.

Die Mensa am Klettgau-Gymnasium versorgt auch Schüler und Lehrer der Realschule Tiengen und der Hebel-Schule. Von Anfang an wurde die Mensa vom überraschend großen Zuspruch förmlich überrannt. Ann-Marie Horstmann erwies sich als flexibel, belastbar und kreativ und ist durch ihre Leistungen die Hauptperson der Erfolgsgeschichte Mensa: „Wir sind überglücklich, dass wir sie haben“, lobte Michael Guldi seine Mitarbeiterin bei der Informationsveranstaltung. Guldi machte auch deutlich, dass die Mensa während der Schulzeit zu jeder Stunde ein beliebter Treffpunkt und Ort des Lernens mit wohltuender Atmosphäre ist, womit sich die Schüler in hohem Maß identifizieren.

Der gute Geist zeigt sich auch in dem tadellosen Zustand der Mensa ohne mutwillige Beschädigungen, den die Kommunalpolitiker besonders würdigten.

Beim abschließenden Rundgang stellte Ann-Marie Horstmann die Arbeitsabläufe ihres Teams dar, das aus ihrer Stellvertreterin, drei jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und einer geringfügig beschäftigten Kollegin besteht. Bis morgens um 9 Uhr kann das Wunschmenü täglich bestellt werden, ein spezielles Computerprogramm zur Verwaltung der Schulverpflegung macht es möglich. Täglich gibt es zwei Menüs zur Auswahl, eines davon stets fleischlos, und ein Salatbuffet. Ann-Marie Horstmann hat ein großes Herz für Probleme der jungen Kundschaft. Hungrig muss niemand bleiben: Wenn eine Familie den subventionierten Essenspreis von 3,90 Euro pro Mahlzeit nicht aufbringen kann, verhelfen die Mensa-Verantwortlichen vom DRK-Kreisverband Waldshut zu Zuschüssen aus den gesetzlichen Leistungen für Bildung und Teilhabe oder notfalls zur Unterstützung vom schulischen Förderverein.

Autor: Arete Mohringer-Keller (Südkurier:02.04.15) 

 
 

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