SPD ehrt treue Parteigenossen

Ortsverein

Seit 40 Jahren sind Wolfram Kremp und Günter Heinrich (Mitte von links) Mitglied der SPD. Bild: Lins

Der Ortsverein der Sozialdemokraten zeigt Geschlossenheit und geht personell fast unverändert ins Superwahljahr

Waldshut (lid) Mit der bewährten Vorstandschaft geht der SPD-Ortsverein Waldshut in die nächsten Vereinsjahre. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend im Schützenhaus erhielten Claudia Hecht (Vorsitzende), Isa Hess und Dietmar Gattermann (stellvertretende Vorsitzende), Wolfgang Hauser (Rechner), Ann-Marie Horstmann (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Günter Heinrich, Patrick Eichkorn, Rudolf Schöps und Rudolf Maier mit jeweils einstimmigen Voten erneut das Vertrauen der Mitglieder. Nach vielen Jahren der Mitarbeit im Vorstand trat Hans Jürgen Bannasch in das zweite Glied zurück, und Michael Kannieß verzichtete wegen des geplanten Wegzugs auf eine erneute Bewerbung. Als Kreisdelegierte stellten sich Hans Jürgen Bannasch, Patrick Eichkorn, Isa Hess, Rudi Maier und Claudia Hecht zur Verfügung. Seit 40 Jahren sind Günter Heinrich und Wolfram Kremp Mitglieder der Partei und seit 20 Jahren Patrick Eichkorn. Die Hauptversammlung bildete den Rahmen für die Ehrung durch den Landtagsabgeordneten Alfred Winkler und die Ortsvereins-Vorsitzende Claudia Hecht. Urkunden und die Überreichung der silbernen Ehrennadel an die beiden Erstgenannten waren der sichtbare Dank für die langjährige Treue und das engagierte Mittragen der Parteiarbeit. Mit der Übergabe des Parteibuchs erfolgte die Aufnahme des neuen Mitglieds Nadja Oster. „Zeit für den Wechsel“ war das Thema eines Referats des Landtagtagskandidaten und bisherigen SPD-Abgeordneten Alfred Winkler aus Rheinfelden. Einen breiten Raum seiner Ausführungen widmete er der Bildungspolitik. „Fehlende Bildung ist das größte Armutsrisiko“, stellte er fest und forderte eine grundlegende Reform der bestehenden „verkrusteten“ schulischen Ausbildung, die er mit der Einrichtung von sechsjährigen Grundschulen und, „wo es möglich ist“, von Verbundschulen konkretisierte. Das Moratorium der Bundesregierung und die scheinbar vollzogene Wende von Ministerpräsident Mappus in der Atompolitik bewertete Winkler als „wahltaktisches Manöver“. „Zum vollständigen Ausstieg aus der Atomkraft gibt es keine Alternative“, forderte der Referent mit Nachdruck, „und er ist durch den Ausbau der regenerativen Energien und durch die intensive Aufklärung der Bevölkerung über energieeinsparende Maßnahmen schon bis 2020 durchaus möglich.“

suedkurier.de 21.03.2011 Autor: Lins
 
 

WebsoziCMS 3.5.2.9 - 323435 -

Downloads

Abschalten!

Kommunalwahl

Sonstiges

Veranstaltung

Wahlprogramm

Wahlprogramme